12.08.10

vergänglichkeit

ich bin wie ein vögelchen. mit nichts mehr als dem, was ich am leib habe. alles weg. haus, besitz, papiere, laptop. jetzt habe ich wirklich begriffen, was die buddhistische lehre der vergänglichkeit ist. vorher war es einfach, in der theorie und den alltäglichen erfahrungen darüber zu reden. aber dieser vorfall jetzt, der läßt es mich wirklich begreifen, wie es ist, wenn auf einmal nichts mehr ist wie vorher. man das leben sozusagen fast neu und nackt anfängt.

erzählte thupten, als er eben in unser büro hereinschaute. und hatte sein schelmisches grinsen dabei nicht verloren.

in shey, was kaum in den nachrichten vorkommt, trafen wir auf dieses vollgeschlammte haus. und diesen mann davor, der erzählte, dass hier bisher niemand zum helfen vorbeigekommen sei. und es auch probleme mit dem trinkwasser gäbe. und um die ecke sah alles so idyllisch aus wie immer.




2 Kommentare:

  1. Das hier habe ich ausgedruckt, weil ich es sehr berührend finde, die Worte am Anfang...

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  2. @ sabinsen, eigentlich hat er babybird gesagt, was dann ja ein kleines bisschen falsch übersetzt ist. und auch noch, dass er von anderen leuten gefüttert werden muss. ich war ein bisschen schnell mit dem aufschreiben... aber schön, wenn es trotzdem berührt!

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