31.01.09

dwarka I





dwarka ist eine art delhi-erweiterung im südwesten und laut wikipedia die größte wohnregion in ganz asien. mein ladakhischer kollege hat da ein appartment, in welchem ich immer nächtige, wenn ich in delhi bin. seit ich es 2006 das erste mal gesehen habe, hat es mich völlig fasziniert und der plan, ein fotoprojekt davon zu machen, besteht jetzt schon eine weile. allerdings sind meine dortigen zeiten immer etwas kurz und im sommer ist es schweineheiß. also hatte ich mir die winterreise vorgenommen, weiter voranzukommen, insbesondere wollte ich fotos und interviews von den leuten in ihren wohnungen. blöderweise bin ich wegen feststecken in ladakh doch wieder nicht dazu gekommen, aber ich habe meine außenaufnahmensammlung erweitert.

hier also erstmal eine art allgemeiner visueller eindruck, den man beim durchfahren bekommt (sind zwar fußgeh-bilder, aber genauso hatte ich es wahrgenommen, als ich das erste mal mit einer autorickshaw dort längstuckerte)

28.01.09

ladakh - winterschluss(verkauf)


ich finde, es ist jetzt erstmal genug mit ladakhbildern auf blog und webseite. zum abschluss noch zwei ziemlich unterschiedliche hundebilder, die ich aber beide ziemlich gerne mag.
und noch eine letzte serienerweiterung auf meiner webseite:

26.01.09

winteressen in ladakh







frühstück und abendessen hatte ich in ladakh meistens im guesthouse, mittags in restaurants. in den restaurants war es immer so kalt, dass ich meistens meine mütze auf dem kopf behielt. dafür gab es umsonst heißes wasser aus thermoskannen und zu essen meistens verschiedene arten ladakhischer nudelsuppen.
manchmal war ich aber auch woanders eingeladen (bild 4 + 5 bei meinem kollegen daheim) oder es gab essen für alle in seinem büro (bild 6 + 7 )

24.01.09

zu besuch bei unbekannt






was ich beim fotografierenreisen so nett finde ist, wenn man mit der kamera herumstrolcht und dann z.b. auf einmal von leuten eingeladen wird, auf ihr dach zu kommen, weil man da einen hübschen zum blick zum fotografieren hat. ich muss gestehen, dass ich die anderen motive reizvoller fand als den blick und das kleine gespräch auch (es ist ein stadthaus in der altstadt von leh, welches nicht mehr genutzt wird, weil das mit dem wasser hochschleppen so anstrengend ist, deswegen haben sie eine wohnung weiter unten, außerdem arbeitet der mann beim militär und ist meistens weg ebenso wie die kinder, die in srinagar zur schule gehen). sie waren dabei, das haus ein bisschen aufzuräumen und ich hatte leider nicht so viel zeit wegen einer späteren verabredung und somit habe ich den tee ein wenig bedauernd abgelehnt.


nachtrag für horatiu:


22.01.09

zu besuch bei yangchan





hier noch mehr bilder von mutter und baby. das leben im haus spielt sich hauptsächlich in diesem zimmer ab, da es dort diesen ladakhischen holzofen gibt. im anderen zimmer ist ein gasofen, aber sie glauben, dass das nicht gut für das baby ist. yangchan arbeitet als journalistin für radio leh und für printmedien. ich habe sie vor einigen jahren das erste mal getroffen, als wir einen frauentrek gemacht hatten und sie eine der führerinnen war. danach sind wir uns selten über den weg gelaufen, aber diesmal haben wir sozusagen unsere freundschaft erneuert. das hat mich sehr gefreut.

21.01.09

baby im korb




der kleine khantse ist 3 monate alt und lebt meistens im korb. sowie man ihn auf den rücken schnallt und umherwandert, schläft er ein. seine mutter (2. bild) ist berufstätig und kann ihn nicht immer selber tragen, das macht dann meistens ihre schwester.

20.01.09

schneeland



ich habe mal einen film namens "schneeland" gesehen. als ich den kuhhirten in spituk traf, hat mich das sofort an bestimmte bilder aus dem film erinnert und ich bin mit der kamera herumgelaufen, um es ungefähr so aufzunehmen, wie ich es aus dem film visuell in erinnerung hatte. eigentlich würde mich sehr interessieren, ob ich diese szenerie auch ohne den film wahrgenommen hätte.

winterwrinkles


es gibt eine neue serie auf meiner ladakh-special-fotowebseite, nämlich winterwrinkles

18.01.09

portrait



eigentlich wollte ich ja viel mehr portrait üben, aber trotzdem finde ich nicht mehr als diese 3, die ich ganz pk finde. oben ist ein inhaber einer wäscherei aus dem bundesstaat bihar, in der mitte ist ein ladakhischer moslemischer juwelier und unten ein kellner in einem kleinen lokal, vielleicht auch aus bihar. ich war erstaunt über die vielen fremdarbeiter, die in ladakh überwintern. irgendwann werde ich darüber mal eine eigene geschichte machen.

17.01.09

pferdemann



kundschaft vom letzten jahr hatte mir fotos usw. für ihre begleiter wie taxifahrer, guide etc. mitgegeben, schön verpackt und mit adresse drauf. eine gute gelegenheit, die leute zuhause zu besuchen, so wie diesen tibeter hier. allerdings haben wir den armen mann völlig verwirrt, der als pferdemann arbeitete - er konnte sich partout an kein älteres ehepaar erinnern. seiner gesundheit geht es sowieso nicht mehr so gut, er hatte nur wenig aufträge angenommen und nach der saison auch die pferde verkauft. in dem päckchen waren viele bilder aus ladakh, aber keines mit ihm. endlich stießen wir auf eines mit einem auto und seinem sohn daneben: das rätsel war gelöst, der sohn war deren taxifahrer im industal gewesen.
während er am teemachen war, rätselte mein fahrer (der auch immer als dolmetscher fungierte), ob dieses ein wohnzimmer sei oder so eine art restaurant, weil eigentlich niemand erhöhte tische mit stühlen drinnen hat. es war das wohnzimmer und bald kam auch ein neugieriges nachbarkind angetrabt.

16.01.09

appo appi





zum ladakhischen losar (neujahr) gibt es in einigen dörfern die tradition von appo appi. appo (= großvater mit wilder mähne und pfeil und bogen) und appi (= großmutter mit essensteller und tasche) sind 2 männer von unterschiedlichen haushalten. ca. 1 woche vorher bekommen sie die zeremonie beigebracht. am abend nach losar kleiden sie sich um und stürmen in die stube des ersten haushaltes, wo sie die götter anrufen, essen segnen und verteilen, darum bitten, dass kein tratsch in den haushalt kommt und keiner diesen verläßt, tanzen und "erpressen geld" von einigen anwesenden. danach geht es in den nächsten haushalt und so werden in einer woche alle 30-40 zusammengehörende haushalte aufgesucht.

15.01.09

eis





bei spituk um die ecke ist ein größerer zugefrorener see. die eishockeyspielerInnen waren schon am einpacken, aber ein paar kinder (ladakhis und inderInnen, dessen väter bei der armee dort stationiert sind und deren mütter aus kerala und bihar am rande saßen) waren noch eifrig bei der im aussterben bedrohten form des ladakhischen eisgleitens mit einem fußgroßen gleitteil, der mit bindfaden um die knie befestigt wird und mit den kleinen eisstöcken und powippen eine beachtliche geschwindigkeit schafft. sie hatten allerdings nur 2 exemplare davon.

14.01.09

zu besuch bei nonnen II





ein weiterer besuch war bei dem "hauptquartier" der nonnen von ladakh, welches jetzt als anerkanntes kloster umgewandelt wird. ich sponsore eine nonne, das ist die oben. sie hat sehr heftigen grünen star und ihr droht die blindheit. jetzt habe ich ihre diagnose und bin auf der suche nach einer klinik (in delhi konnte sie niemand operieren) und dann muss ich/müssen wir wohl auch noch ziemlich viel geld auftreiben....
das unterste photo war ein misverständnis, ich fragte, ob ich die nonnen beim lernen fotografieren könnte, worauf alle zusammenkamen und dachten, ich wolle ein gruppenphoto machen. habe ich dann auch gemacht. zusammen mit meinem fahrer, der sich die hand beim eishockey verletzt hatte.