31.10.09

dhaba daba du -8- + nubra-tour #4




zum späteren mittag waren wir in khalsar, wo die hauptstraße gesäumt ist von einigen dhabas. lhundup bugsierte mich in diesen, wobei mir die farbwahl natürlich ausgesprochen gut gefiel und das essen hat auch geschmeckt. es war insgesamt nicht sehr viel los in den dhabas von khalsar, u.a. auch, weil die mittagszeit schon vorüber war und der khardong-la, wo eigentlich alle noch rüberfuhren, gesperrt war wegen zu starken schneefalls in der nacht. so war wenig verkehr und mich wunderte, dass kaum jemand die neue alternative über den wari-la angesteuert hatte.

30.10.09

nubra-tour #3




beim runterfahren in das nubra-tal haben wir leute getroffen, die uns frischen flüssigen yoghurt angeboten haben. das war allerdings mit mir ein bisschen kompliziert, weil ich nicht aus der flasche trinken kann ohne sie zu berühren und so mussten wir noch einen extra-behälter auftreiben. der fahrer heißt lhundup, ist 49 jahre alt, wohnt in choglamsar und ist der onkel von einer, die bei uns im office arbeitet. ich konnte ihn gut leiden.


im nubra-tal trifft der shyok-fluss auf den nubra-fluss und trennt mit einem breiten tal ladakh und das karakorum-gebirge. wenn man über diesen wari-la pass fährt, kommt man auf der nubra-seite bei dem shyok-fluss an und fährt diesen ziemlich weit entlang. manchmal ist die straße im flussbett, manchmal an den berghängen seitlich davon.

29.10.09

nubra-tour #2





so langsam schraubten wir uns dann den pass hoch, manchmal war die straße in besserem zustand, manchmal in schlechterem und manchmal bauten sie gerade daran herum. außer den bauarbeiten war da eher nix los, nur eine handvoll anderer autos, dafür weiter oben ein yak. udn ab ca. 5 km vor dem pass schnee. der pass selber war sehr unspektakulär. stand nichtmal der name dran. nur diese gebetsfahnen flatterten herum. das letzte bild zeigt den blick richtung nubratal.

27.10.09

nubra-tour #1





in ladakh gibt es ein tal, das heißt nubra-tal. um mit dem auto dahin zu gelangen, musste man bisher immer über den evtl. höchsten befahrbaren pass der welt fahren, den khardong-la. der wurde eigentlich immer bei ca. 5.650 m angesetzt, aber neuere einträge bei wikipedia schreiben eher was bei 5.300m. sehr verwirrend, aber beides ist natürlich ziemlich toll, nur bleibt man meistens nur 2 tage oder so im nubra und dann musste man den gleichen weg wieder zurückfahren, was auch ganz nett, aber nicht mehr ganz so toll war. und als ich so in leh rumhockte, hieß es auf einmal, dass eine alternativroute über den wari-la offen sei. meine höhenrecherchen über den wari-la ergaben zahlen zwischen 4.500 m und 5.310 m. sehr verwirrend. na, jedenfalls dachte ich, dass ich mir das unbedingt mal anschauen müsste, konnte mit einem fahrer einen akzeptablen preis aushandeln und schwuppdiwupp sind wir losgebraust. zuerst durch das industal, wo die leute ihren morgenbeschäftigungen nachgingen, ein minizwischenstopp bei einem taxicheckpost und im letzten dorf sakti waren es dann nur noch 24 km bis zum pass, der da oben zwischen den schneebergen zu sehen ist.

26.10.09

pinguin



in ganz indien gibt es an diversen touristenpunkten verstreut german bakerys mit so ziemlich dem gleichen angebot an applestrudel, cheesecake usw. (plus einer normalen speisekarte für frühstück, mittag, abend). in ladakh gibt es zahlreiche filialen, diese hier nennt sich pinguin und ist seit jaaahren mein frühstückslokal und auch sonst geh ich öfters mal hin.


die dort arbeitenden sind meistens nepalesen so wie hier. die auf dem mittleren bild kenne ich schon seit 8 bis 9 jahren. der sitzende ist der filialleiter, ganga lal, der schon seit 1995 nach ladakh kommt. der stehende, raju, ist 27 j. und mit 19 das erste mal nach ladakh gekommen. er stammt aus einem ort 10 km von kathmandu, ging zur schule, startete das college, um lehrer zu werden, brach es aber ab, um im restaurant zu kellnern und folgte dann seinem bruder mit nach ladakh. 1 woche hatte er gebraucht mit den billigen verkehrsmitteln. als ein abenteuer empfand er das nicht, eher als eine notwendigkeit wegen der schlechten verhältnisse daheim. hätte er die wahl gehabt, wäre er lieber in nepal geblieben.


sie arbeiten hier fast rund um die uhr, haben ein sehr nettes teamverhältnis, scherzen gerne miteinander herum und bleiben völlig unter sich. kein kontakt mit ladakhis, kein sightseeing an freien tagen. die entwicklung, die leh in den letzten jahren durchgemacht hat, finden sie erstaunlich. das haben sie noch an keinem anderen ort gesehen. nach der saison fahren sie nach nepal, arbeiten dort etwas (oktober, november) und gehen dann im dezember nach goa und kerala, wo es weitere german bakerys gibt. spezielle arbeitserlaubnisse oder sowas brauchen sie nicht und sprachlich ist es auch nicht so schwierig, da alle hindi und englisch sprechen.


womit sie schnell in ladakh gepunktet haben war, als sie filtered coffee anboten (sonst gibt es nur nescafe). allerdings müssen sie dafür filtertüten und kaffeepulver aus delhi importieren. filtertüten waren alle und der nachschub ließ auf sich warten. die eigentliche kaffeekanne war offensichtlich auch schon nicht mehr vorhanden, da haben sie das konstrukt oben gebaut und der kaffee schmeckte wirklich recht gut.

25.10.09

2 leute


in leh hat man nicht mehr so viel landwirtschaft. auf vielen feldern werden häuser gebaut, womit sich mehr geld verdienen läßt. aber ein paar gibt's doch noch, die man in ihrem grünzeugs rumarbeiten sieht.

24.10.09

ladakhhimmel





manchmal hat er tatsächlich was von dramatik oder so.

23.10.09

leh - hochkant





ich finde das mit den hoch- und querformaten ja nicht so einfach, also hauptsächlich so mit der vermischung bei serien, wo ich ja relativ viel in serien denke und fotografiere. da habe ich es gerne einheitlich und bevorzuge der einfachheit halber meistens quer. aber manchmal ist da währenddessen was bei, wo ich denke, dass das doch in hoch viel besser aussieht. und hinterher sitz ich da und weiß doch nicht so recht, wo und wie ich das unterbringen soll. also für dyptichons (oder wie man das schreibt) passt es oft gut. oder als einzelne serie vielleicht auch mal. inzwischen habe ich eine etwas größere ansammlung eher unzusammenhängender hochformatsbilder aus ladakh. hier eine kleine zusammensammlung von bildern aus leh aus diesem jahr.

22.10.09

busfahren





komisch, busfahrknipsen geht eigentlich fast immer..... fahrt nach spituk zu den klosterküchenbildern und auf dem letzten bild wieder zurück.

21.10.09

portraitversuch



ich dachte, ich probier das mal mit so neutralem hintergrund und gegenüber und ein bisschen warten und gucken, was passiert und rumkommt und habe 3 office-mitarbeiterinnen dazu überredet. um irgendwie auch mal visuell ein bisschen was anderes zu machen. aber ehrlich - ich weiß nicht....

20.10.09

office





das ist im büro von meiner partneragentur in ladakh. der chef selber ist leider auf keinem bild drauf, habe ich ganz vergessen. es gibt außer dem chef 5 mitarbeiterinnen und 2 mitarbeiter, der eine, der hier 2 x zu sehen ist, ist der buchhalter und schon seit anfang an dabei. ein unglaublich netter mensch. sie haben es so eingerichtet, dass es immer ein mittagessen gibt für alle, die gerade da sind. die köchin putzt auch das büro, kocht tee für gäste und kümmert sich um alle solche sachen. sie hat eine kleine tochter, die auch manchmal da ist, wie auf diesen bildern. wer der kleine junge ist, weiß ich nicht, der war nur einmal da. das essen ist jedenfalls immer sehr nett, man hat meistens guten spaß miteinander. die ganzen leute auf dem ersten bild sind fahrer, guides, pferdeleute o.ä., die ihren lohn haben wollen. und ich hock da auch ziemlich oft herum, erledige computerkram und sonstige sachen. einmal habe ich kartoffelsalat gemacht, schmeckte tatsächlich wie daheim. vorsichtshalber haben wir aber auch noch "richtiges essen" gehabt und das war ganz gut, da die belegschaft ziemlich genau zweigeteilt war in "schmeckt gut" und "mag ich gar nicht".

19.10.09

steinebäcker





wie nennt man eigentlich die leute, die steine so herstellen? also so eine art lehm zusammenmatschen, ihn in formen füllen und dann in der sonne trocknen lassen. bei dieser familie habe ich am späten nachmittag länger rumgelungert, als sie die getrockneten steine übereinandergestapelt haben. also der mann hat viele gestapelt und die frau weniger, die war auch ziemlich schwanger und die 3 kinder haben anderen kram gemacht. ich war schüchtern und habe zuerst lange abseits rumgesessen. irgendwann bin ich dann doch hin und habe ein paar bilder gemacht und versucht, zu reden, aber klappte nicht so ganz (der mann hat mir viel erzählt, aber ich habe seine sprache nicht verstanden), ich habe keine ahnung, wo sie herkamen, nepal oder anderer teil indiens oder... ladakhis waren es nicht. die haben in der kleinen hütte auf dem oberen bild gewohnt. irgendwann kam ein ladakhi vorbei und wollte jedem kind und mir je einen apfel schenken und ich habe gesagt, ich will keinen, den soll er lieber der frau geben. wir hatten ein bisschen "streiterei" deswegen und dann ist er weg und kam mit vielen äpfeln wieder und hat sie alle der familie gegeben, da haben die sich ganz schön gefreut und dann hab ich auch einen genommen. auf mich wirkte die familie sehr nett miteinander, aber auch sehr isoliert vom dorf, also nicht, dass man doof zu denen war, eher so, dass man sie fast übersah (direkt nebenan war eine art hauptweg, da gingen viele längs und keiner hat "hallo" gerufen oder sonstwas). aber das war jetzt auch nur mein eindruck von vielleicht 30-45 min. rumhocken. ich hatte blöderweise nichts bei und wollte ihnen immer nochmal kekse vorbeibringen, aber ich hatte es vergessen. nicht nett von mir, muss ich nächstes jahr machen! jedenfalls fand ich das eine nicht ganz so leichte fotografiererei und überhaupt kontaktanbahnung und ich fühlte mich recht unsicher, aber ich dachte auch, ich müsste da irgendwie durch und mich dem aussetzen und gucken was passiert.